Die Kunst des positiven Denkens

positives Denken

Jeder erlebt schöne Tage und glückliche Zeiten in denen alles gelingt und das Leben einfach einfach ist. Aber es gibt nunmal auch nicht so schöne Tage oder Krisen die wir bestreiten müssen. Selbst die glücklichsten Menschen haben einmal einen schlechten Tag. Doch der Unterschied ist, dass sich positive Menschen nicht zu tief beeinflussen lassen von diesen negativen Gedanken und eine Krise schneller überstehen als andere. Im Grunde ist die Lösung ganz einfach. Wenn ich mich mit diesen negativen Gedanken und Gefühlen immer wieder beschäftige geht es mir dadurch nicht besser. Das ganze Gegenteil passiert. Wenn ich mich schlecht fühle und mir den ganzen Tag auch noch sage wie schlecht es mir geht, vielleicht sogar noch meinen Mitmenschen mein Unglück schildere, hilft mir das am Ende rein gar nichts. Ich fühle mich schlecht und da ich meine ganze Aufmerksamkeit darauf lege, fühle ich mich noch schlechter. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen gelingt uns nur mit der Kontrolle unserer Gedanken. Wir müssen innehalten und unseren Fokus neu ausrichten. Was ist es was wir alle im Leben wollen? -Glücklich und zufrieden sein! Wenn wir das erreichen wollen, müssen wir uns auf all die positiven Dinge fokussieren und den negativen Gedanken keine Beachtung schenken. Manchmal scheint das schwer, weil wir doch so tief in unserem Ärger, in unserer Wut oder Enttäuschung drin stecken. Aber wer hat sich das ausgesucht? Nur du! Du entscheidest ob du dich ärgerst oder wütend bist. Vor allem sind wir Meister darin unsere Problem auf andere Dinge oder Menschen von außen zu legen. Der oder die ist Schuld, dass ich mich mies fühle. Wenn dies oder das nicht wäre, würde es mir viel besser gehen. Und so weiter… Aber so sehr wir auch beeinflusst werden, sind wir doch der Boss der diese Negativität von außen zu lässt und in unser Inneres bringt.

Ich habe einmal einen sehr weisen Mann getroffen. Und als ich bei ihm in der Wohnung war hörte ich seine Nachbarn lauthals streiten. Sofort erinnerte ich mich an meine Nachbarn, die auch ständig stritten und immer wenn ich sie im Treppenhaus sah, dachte ich mir schon „Oh man solche aggressiven Leute, ständig schreien sie rum und verteilen damit ihre negative Energie…“ Als ich den Mann fragte wie er es denn aushalte mit solchen nervenden Nachbarn zu leben, lächelte er nur und sagte: „Ich könnte mich auch jedesmal aufregen wenn ich sie rumschreien höre, aber das ändert rein gar nichts. Das Problem ist, dass man solchen Menschen gern negative Gedanken widmet. Diese Menschen die doch schon genug davon haben. Das Wichtigste was du tun kannst, ist ihnen Liebe zu senden!“ Das hörte sich zwar sehr nett an aber für mich machte das keinen richtigen Sinn. Wie solle es denn etwas bei denen verändern, wenn ich gut über sie denke? Zumal mir das auch noch sehr schwer fiel, da ich ihre Wut und Aggression regelrecht auf mich übertrug und es ihnen zurück sandte. Monatelang hatte ich diesen Satz im Ohr ohne ihn je richtig verstanden zu haben, doch irgendwann machte es Klick. Allen Menschen denen du begegnest, kannst du wie einen Spiegel betrachten. Es hat einen Sinn das es sie gibt, denn sie sollen dir eine Lektion erteilen.

Manchmal verstehen wir nicht warum sich mies gelaunte Menschen in unseren Alltag drängen und nichts als Frustration hinterlassen. Doch die Lehre daraus ist, dass wir uns dadurch nicht beeinflussen lassen sollen und schon gar nicht unser inneres Glück zerstören lassen dürfen. Alles geschieht aus einem Grund! Ständig kommen Situationen auf uns zu, die uns testen. Nervige Nachbarn können das eben auch sein. Zum einen verdirbt es unsere Stimmung und sogar den ganzen Tag wenn wir uns damit allzu lang beschäftigen und zum anderen helfen wir den Menschen noch weniger wenn wir genauso negativ sind wie sie selbst. Das einzige was wirklich hilft, ist Liebe zu senden! Warum fällt uns das manchmal so schwer? Ganz einfach, weil wir von Natur aus immer den einfachen Weg gehen. Und uns von schlechter Laune anstecken zu lassen und mitzustreiten in dem Moment das Einfachste zu sein scheint. Einfach ja, aber hilfreich leider ganz und gar nicht. Wir müssen anfangen an all die Menschen die wir nicht leiden können oder sogar meinen sie zu „hassen“ Liebe zu senden. So kontrovers das klingt und so schwierig sich das in der Realität umsetzen lässt, so richtig fühlt es sich doch an. Denn negative Gedanken erzeugen wieder negative Gedanken und immer mehr… Positive Gedanken erzeugen positive Gedanken und führen zu positiven Emotionen und Taten.

Sende Liebe nicht nur an die ganzen tollen Menschen in deinem Leben, sondern vor allem an die Menschen die deiner Meinung nach zu negativ sind. Sie brauchen es am meisten!

 

Ich freue mich sehr über ein Like bei Facebook und halte dich dort gern über die neusten Artikel auf dem Laufenden oder trage dich auch gern in den Newsletter ein 😉

Schreibe einen Kommentar